Peter- und- Paul- Fest

Der Name "Peter und Paul" geht auf die Belagerung der Stadt Bretten im Jahre 1504 zurück. In diesem Jahr rüstete Herzog Ulrich von Württemberg, nachdem er eine Kriegserklärung nach Heidelberg,der Hauptstadt der Kurpfalz, geschickt hat, gegen die Stadt Bretten.

Er bot alle verfügbaren Kräfte auf, um die Stadt einzunehmen. Am 12. Juli begann er mit der Beschießung der Stadt. Durch Glück und Zufall entgingen die Brettener in ihren Stadtmauern einem von Herzog Ulrich geheim vorbereiteten Sturmangriff. Am Vorabend des Peter- und- Paul-Tages überrannten die Brettener mit Hilfe von fünfzehnhundert Landsknechten die Württemberger, die bei Karten- und Würfelspiel saßen. Sie wurden überwältig, getötet oder gefangen. Die übrigen Schwaben zogen ab und die Stadt Bretten blieb kurpfälzisch.

Dies geschah am 28. Juni 1504 am Vorabend des kirchlichen Peter- und- Paul- Festes. Seither feiern die Brettener ihr Peter- und- Paul- Fest .